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Eine Liebe wie andere auch
Regie: Hans Stempel & Martin Ripkens
Produktion: Deutschland 1983
Länge: 100 Min.
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DVD-Vertrieb: Edition Salzgeber
Stabliste:
Buch / Regie: Hans Stempel & Martin Ripkens
Kamera: Michael Teutsch
Produktionsleitung: Rosy Gockle
Produktion: Klaus Hellwig
Aufnahmeleitung: Julia Schorm, Jörg Bechert
Schnitt: Alexander Rupp
Darsteller:
Klaus Adler, Stuart Wolfe, Christa Maerker, Paul Lotter,
Dieter Bachnick, Thomas Blöcker und Michael Föster
Was ist Liebe? Wieland und Wolf sind seit fast drei Jahren zusammen und sind immer noch dabei, das herauszufinden.
Heißt das: treu sein? Darf man um die Häuser ziehen? Wird man bürgerlich, wenn man zusammen lebt? Wenn ein Dritter dazukommt –
ist er dann nur ein Objekt? Anfang der 1980er im schwulenbewegten Westberlin gibt es Verlockungen und Ablenkungen genug.
Lehrer Wieland wird von seinen Schülern angemacht, Buchhändler Wolf von seinen Kunden. Aber Wolf hat auch von seinem Vater
gelernt, dass man Liebe zum Überleben braucht. Und beide wissen, dass man Mousse au Chocolat am besten zu zweit rührt.
Der Film von TEDDY-Preisträgern Hans Stempel und Martin Ripkens, selbst seit 1957 ein Paar, erzählt eine witzige und
komplexe Geschichte über die Liebe und die Kunst, eine schwule Beziehung zu führen. „Liebe und tu was du willst”,
schreibt der unorthodoxe Lehrer Wieland seinen Schülern an die Tafel. Aber gibt es eigentlich etwas Egoistischeres als zwei
Menschen, die sich lieben?
Unsere Meinung: „Eine Liebe wie andere auch” ist ein herrlicher Rückblick ins Westberlin der
80er Jahre. Zugleich aber bekommen wir auch einen Einblick in das Leben einer (typischen?) schwulen Beziehung in den
80er Jahren, wie in schwulen Beziehungen nach innen und außen umgegangen wurde.
... und wenn du ein Date ausmachen wolltest? Gayromeo? Weit gefehlt. Schön das Büchlein mit den privaten Telefonnummern
nehmen, Telefonnummer heraussuchen und mit dem grünen Tastentelefon der Deutschen Bundespost wählen. Verspüren wir da so etwas
wie Nostalgie?
„Eine Liebe wie andere auch” lebt zwar nicht von den Extrema der Personen wie in Frank Ripploh's „Taxi zum Klo”,
dennoch lohnt sich das Ansehen allemal.
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